| Countdown für preiswürdige Autoren |
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Bewerbungsfrist für „Koblenzer Literaturpreis“ nähert sich dem Ende
KOBLENZ. Die Liste derer, die ihn bisher bekommen haben, ist noch kurz, kann sich aber trotzdem sehen lassen: 2000 erhielt der in der Eifel lebende, über die Eifel in Erzählungen und Romanen („Der Steinesammler“) schreibende Norbert Scheuer den erstmals verliehenen „Koblenzer Literaturpreis“, 2003 die in Pottum im Westerwald geborene ehemalige Polizei-Hauptwachtmeisterin Annegret Held, u. a. für ihren von Robert Gernhardt als „einzigartig“ gelobten Roman „Die Baumfresserin“, und 2006 der aus Köln stammende Hanns Joseph Ortheil, Professor für kreatives Schreiben an der Uni Hildesheim, für sein essayistisches und belletristisches Schaffen. Der nächste Träger des mit 13.000 Euro versehenen, von den Freundeskreisen der Universität und des Theaters ausgeschriebene Koblenzer Literaturpreises wird noch gesucht. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. Juli. Schon die bisher eingegangenen Beiträge deuten auf Vielfalt und Qualität zugleich, reichen von Romanen, Essays und Erzählungen über Gedichte bis zu Bühnenstücken und dokumentieren, dass sich der Preis, einer der höchst dotierten in Deutschland, zu einem wichtigen Faktor in der regionalen und überregionalen Literaturszene gemausert hat. Besser könnte er sein Ziel, das die Vorsitzenden der verantwortlichen Freundeskreise, Dr. h. c. mult. Karl-Jürgen Wilbert und Hubert Scherer, formulierten, das Ziel nämlich, die junge und innovative Literatur im Norden von Rheinland-Pfalz zu fördern, nicht erreichen.
Mit unter den Bewerbern finden sich z. B. Peter Paul Zahl, gebürtiger Freiburger des Jahrgangs 1944, der im Rheinland aufwuchs, in den 60er Jahren als Drucker nach Berlin ging und in Kontakt mit der Außerparlamentarischen Opposition geriet, Autor von Gedichtbänden, Kriminalromanen und Bühnenstücken; ebenso der in Köln geborene, in Urbar lebende Wolfgang Lemhöfer sowie Gerhard Henschel, der in Vallendar seine Kindheit verbrachte, ehemaliges Mitglied der „Titanic“-Redaktion, Autor von Satiren, Sachbüchern und Romanen. Unterstützt wird die Initiative der Freundeskreise durch das Institut für Germanistik der Universität Koblenz und das Theater der Stadt. Über die Vergabe des Preises, die im Rahmen einer Literaturmatinee am Sonntag, 8. März 2009, stattfindet, entscheidet eine mit Vertretern aus Wissenschaft, Publizistik, Wirtschaft und Politik besetzte Jury. Näheres zur Ausschreibung unter koblenzer-literaturpreis.de, hier stehen auch die entsprechenden Unterlagen zum Download bereit. Informationen und Anmeldungen:
Freundeskreis
der Universität in Koblenz, c/o Handwerkskammer Koblenz, 56063 Koblenz,
Stand: 18. Juli 2008 |